Elektrosmog

In unserer modernen Welt gibt es immer mehr elektrische Geräte – vom elektrischen Licht, über die elektrische Zahnbürste bis hin zum sogenannten Smarthome. Eine feine Sache. Per Mobiltelefon lässt sich praktisch jedes Gerät im Haushalt, selbst im Urlaub von der Karibik aus, bedienen und steuern. Diese Entwicklung verläuft immer rasanter. Das Bedürfnis der Menschen nach technischer Unterstützung wird immer größer und größer.

Werfen wir in der Menschheitsgeschichte einen Blick zurück, so ist dieser Prozess äußerst jung.  Millionen Jahre vergingen vom Steinzeitmenschen bis zum heutigen Homo Sapiens. Die flächendeckende Elektrizität gibt es noch nicht einmal seit einhundert Jahren, vergleichsweise eine verschwindend geringe Zeit.

Auch wenn es einige Studien gibt, wissen wir noch nicht genau, was die von der Elektrizität erzeugte Strahlung in unseren Körpern bewirkt, ob sie für unsere Körperzellen schädlich ist, ob sie vielleicht krebserregend ist, oder unser Erbgut verändert. Wir wissen nur, dass die Elektrosmogbelastung ständig steigt. Speziell die hochfrequente Strahlung wird Kabelverbindungen immer weiter ablösen. Sie entsteht in erster Linie durch Anlagen und Geräte, die Funkwellen produzieren, wie z. B. Mobilfunk oder WLAN. Dieses überaus beliebte Wireless Local Area Network wird sogar von Regierungen im Rahmen der Digitalisierung propagiert und soll in jeder Schule und in jedem Krankenhaus Standard werden. Kann sich die evolutionäre Entwicklung der Menschheit schnell genug daran anpassen und Resistenzen gegen deren Auswirkungen entwickeln? Meine Vermutung ist, dass sie das nicht kann.

Daher stellt sich die Frage: Was können wir tun um die Belastung unserer Körper zu minimieren?

  1. Erste und effektivste Methode: Elektrosmog vermeiden. Zumindest im privaten Raum gibt es die Möglichkeit dazu. Z. B. Lan-Kabel statt W-Lan verwenden, Elektroinstallationen durch Optimierung so minimal wie möglich halten, in Schlafräumen Netzfreischalter einbauen, etc.
  2. Zweite Methode: Dem Elektrosmog ausweichen. Z. B. Bett umstellen, den Schlafraum in einen anderen Raum verlegen, umziehen, etc.
  3. Dritte Methode: Abschirmen des Elektrosmogs. Hierfür gibt es entsprechende Produkte, wie z. B. Abschirmfolien, Abschirm-Wandfarben, spezielle Textilien und Vorhänge, abgeschirmte Kabel, etc.

Bild © Wolfgang R. Walch

2 Antworten auf „Elektrosmog“

  1. Das ist für mich auch ein wichtiges Thema. Zuhause verwende ich vorwiegend Internet mit LAN-Kabel, damit ich das WLAN nicht ständig eingeschaltet haben muss. Nachts ist das WLAN per Zeitplanung am Router sowieso ausgeschaltet. Smarthome ist natürlich auch sehr spannend. Mich würde da konkret interessieren, ob zB die die Smarthome-Steuerung wirklich so viel Strahlung verursacht. Denn hier wird, meines Wissens nach, nicht ständig gefunkt, sondern nur, wenn ein Befehl an das Gerät gesendet wird. Also, dass zB das Licht eingeschaltet wird. Und Empfänger funken ja nicht, oder?

  2. Hallo Christian, das WLAN nur dann zu verwenden, wenn es unbedingt notwendig ist, ist eine gute Idee. Per Zeitplanung nachts automatisch auszuschalten ebenso.
    Die konkrete Möglichkeit in einem Smarthome Elektrosmog zu messen hatte ich bisher noch nicht. Wohnst du vielleicht in einem Smarthome? Falls ja, könnten wir es eventuell gemeinsam untersuchen.

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